Hervorragend aufgestellt

By | 19. Februar 2019

Tirschenreuth hat durch die Gartenschau 2013 Schwung aufgenommen. Und der hält bis heute an. Über zwei Stunden nahm sich Franz Stahl Zeit, bei der Bürgerversammlung über die Kreisstadt als „regionales Schwergewicht“ zu sprechen.

Einen wahren Aufschwung an Elan und Aktivitäten konnte der Bürgermeister in seiner ausführlichen „Liebeserklärung“ an die Stadt verzeichnen. 2018 seien weitreichende Entscheidungen getroffen worden, wie Studieren in Tirschenreuth, der Neubau des vierten Kindergartens oder die Sanierung der Mittelschule. „Wir bauen weiter an unserer Zukunft!“, fasste Stahl die Bemühungen zusammen.

Aktive Bürgerkultur

Dabei sei Tirschenreuth eine Stadt, die Raum für Ideen lasse, attraktiv für junge Menschen sei, aber auch sozial, sicher und verlässlich für die ältere Generation. Tirschenreuth bleibe deshalb das regionale Schwergewicht, das Zentrum des wirtschaftlichen Lebens im Landkreis. Umso wichtiger bleibe deshalb eine aktive Bürgerkultur, in der jeder bereit sei, Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen. Stahl weiter: „Jeder Bewohner unserer Stadt fühlt sich als Botschafter.“ Aktuell leben in Tirschenreuth 8738 Menschen, wobei bemerkenswert sei, dass mehr Menschen nach Tirschenreuth hinzuziehen als wegziehen. Krass sei aber das Missverhältnis von Sterbefällen und Geburten. 2018 gab es 145 Sterbefälle, aber „nur“ 73 Geburten.

Grundlage dafür, dass in Tirschenreuth weiterhin an der positiven Zukunft geformt werden könne, sei das evaluierte Stadtentwicklungskonzept. Hauptfragen bei den „weichen Standortfaktoren“ seien die Fragen nach vorhandenen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen sowie die ärztliche Versorgung. In allen Bereichen sei man hervorragend aufgestellt. Im Südwesten der Altstadt sei nun sogar ein weiterer, ein vierter Kindergarten geplant. Träger werde eine soziale Einrichtung sein, verriet der Bürgermeister. Dass Tirschenreuth auch bei der medizinischen Versorgung hervorragend aufgestellt sei, verdeutlichten die Bauten im und rund um das Krankenhaus: 28 Millionen Euro seien hier investiert worden. Sehr erfolgreich sei die Einführung des Tursolino-E-Baxis verlaufen. In den ersten drei Monaten seien schon mehr als 1100 Fahrgäste damit befördert worden. 107 Einstiegsstellen an sieben Tagen in der Woche, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher, all diese Fakten sprächen für sich. Ein Boom-Faktor sind laut Stahl auch die Stadtführungen in Tirschenreuth: 117 Führungen mit 2300 Teilnehmern habe es gegeben. Man könne bis zu 25 verschiedene Führungen anbieten. Ein absolutes Highlight werde 2019 die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses sein, das Anfang Mai mit einem dreitägigen Fest verbunden werde. Zur Süd-Ost-Tangente merkte Stahl an, dass diese 2,7 Kilometer Umgehungsstraße in die Dringlichkeitsstufe 1 hochgestuft worden sei. Damit soll Tirschenreuth endlich vom Schwerlastverkehr entlastet werden.

Keine Angsthasen-Politik

Nach wie vor hervorragend sei die Arbeitsplatzsituation. In Tirschenreuth gebe es aktuell 4763 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Stahl in seinem Resümee: „Unsere Stadt entwickelt sich für die Menschen. In Tirschenreuth gibt es keine Angsthasen-Politik. Wir können stolz darauf sein, was wir hier leisten.“…

Quelle und ganzer Text: https://www.onetz.de/oberpfalz/tirschenreuth/hervorragend-aufgestellt-id2637610.html