Vorstandschaft der CSU Tirschenreuth

Bericht zur Vorstandswahl im September 2021

Die Bevölkerung zu informieren, ist eines der wichtigsten Anliegen des CSU-Ortsverbandes Tirschenreuth. Gerade regionale Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein. Die Bevölkerung muss mitgenommen werden. Schlagworte, die von der örtlichen CSU ständig umgesetzt werden. Nicht umsonst ist ihr Motto „Nah am Bürger und immer auf dem neuesten Stand.“

Der Tätigkeitsbericht über die Jahre 2019 bis zum jetzigen Zeitpunkt von Huberth Rosner, Vorsitzender der Tirschenreuther CSU, beinhaltete daher sehr viele Besichtigungstermine, Baustellenführungen oder Fraktionsberichte. Große Unterstützung erhielt er dabei von Bürgermeister Franz Stahl, der sich stets für Führungen zur Verfügung stellte und dabei auch gerne Fragen der Teilnehmer beantwortete. Nicht zuletzt die engagierten Aktivitäten des Bürgermeisters und des örtlichen CSU-Verbandes machten es möglich, dass immer wieder auch Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung, wie zuletzt Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Tirschenreuth besuchen. Weil eben die Ortshauptversammlung letztes Jahr ausfallen musste, wurde die Kommunalwahl 2020 kurz angesprochen. Bürgermeister Franz Stahl und die CSU-Fraktion erzielten bekanntlich ein TOP-Ergebnis, das durchaus auch auf die gute Arbeit der letzten 20 Jahre zurück zu führen sei. Immerhin konnte die CSU ihre Sitze von zehn auf 12 erhöhen. Dabei stellte Stahl aber klar heraus, dass es schon Mut brauche, für ein öffentliches Amt zu kandidieren. Für diese Bereitschaft der Kandidatinnen und Kandidaten bedankte er sich bei ihnen ausdrücklich. Leider war dies bisher wegen der Pandemie-Situation kaum möglich. In den letzten Monaten musste vieles per Videostream besprochen werden. Jedoch könne eine Präsenzveranstaltung dadurch nicht ersetzt werden. Bezug nahm er ausführlich auf die derzeitigen Bauprojekte, die bereits in der Ausführung oder Planung sind. Dankbar war er, dass ihnen von den Bürgern durch das gute Ergebnis der Wahl, das nötige Werkzeug an die Hand gegeben wurde. Doch brauche es in Tirschenreuth auch Arbeitsplätze, wenn sich die Stadt weiter entwickeln soll. „Wenn ein regionales Unternehmen gewillt ist 220 Mio. Euro zu investieren und damit 1000 Arbeitsplätze zu schaffen, wäre es der schlimmste Fehler für die Stadt, so ein Angebot nicht anzunehmen.“ Man dürfe nicht vergessen, dass das dafür vorgesehene Gebiet, bereits seit Jahren als Gewerbegebiet geplant war. Und das daneben liegende Moor, sei vor 15 Jahren revitalisiert worden und werde von den Bauplanungen nicht betroffen, genauso wenig wie der Englmannsteich. Vorwiegend Auswärtige würden sich gegen das Projekt aussprechen, die Einheimischen seien dafür. Man dürfe nicht vergessen, dass es hier um eine grundsätzliche Entwicklung und Entscheidung für die Stadt gehe. „Für unsere Bevölkerung, gerade für die jungen Menschen, wollen wir gute Voraussetzungen in der Stadt schaffen.“ Deswegen bat er auch um Unterstützung für die anstehende Bundestagswahl. „Denn wir brauchen stabile Verhältnisse!“

Angela Burger, stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende überbrachte die Grüße des Kreisverbandes und selbstverständlich die Glückwünsche für die neu gewählte Vorstandschaft. Dank richtete sie an die Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisverband. Außerdem bat sie um Unterstützung für die Kandidaten zur Bundestagswahl. Immerhin habe man mit Reiner Meier und Huberth Rosner gleich zwei engagierte Kandidaten vor Ort.

Unter der bewährten Wahlleitung von 2. Bürgermeister Peter Gold, standen die Ergebnisse in kurzer Zeit fest. Wiedergewählt zum Vorsitzenden wurde Huberth Rosner, seine Stellvertreter bleiben Bürgermeister Franz Stahl, Dr. Alfred Scheidler und Doris Schön. Ebenfalls in bewährten Händen bleibt bei Franz Häring das Amt des Schatzmeisters. Und auch Sebastian Wiedemann wurde wiederum zum Schriftführer gewählt. Neu ist das Amt der Digitalbeauftragten, das Monika Arbter-Hubrich übertragen wurde, das sie aber eigentlich schon seit vielen Jahren ausübte. Zu Kassenprüfern wurden wieder Andrea Prucker und August Trißl bestimmt. Dem Gremium gehören außerdem noch acht Beisitzer an. Gewählt wurden dazu Vinzenz Rahn, Paulus Mehler, Hans Prucker, Kerstin Burkhard, Dr. Michael Rüth, Harald Siegert, Hans Gmeiner und Konrad Zant.