„Tirschenreuther Nockherberg-Stimmung bei der CSU Tirschenreuth“

By | 1. März 2020
Franz-Josef Strauß und Bürgermeister Franz Stahl im Einklang
 

Über einen voll besetzten Postgassl Zoigl bei „Fisch & Talk“ freute sich der CSU Ortsverband Tirschenreuth bei der geselligen Vorstellung des Masterplans und der Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtratsliste. Bei Starkbier und marinierten Heringen mit Kartoffeln waren auch ein politischer und ein journalistischer „Hochkaräter“ aus der Vergangenheit dabei.

Ortsvorsitzender Huberth Rosner freute sich über die vielen anwesenden Mandatsträger, allen voran MdL Tobias Reiß, Landratskandidat Roland Grillmeier und Bürgermeister Franz Stahl. Rosner wies auf die zahlreichen Veranstaltungen des Halbjahresprogramms hin, in dem seit nunmehr neun Jahren die vielen Veranstaltungen der CSU terminiert werden. Diese Arbeit wird seit Jahren beständig geführt, auch dank der Frauen Union und der Jungen Union.

Des Weiteren wies er auf die hohen CSU Spendenbeiträge für die Tirschenreuther Jugendarbeit hin. Insgesamt wanderten ca. 35.000 Euro aus den Erlösen des alljährlichen Preisschafkopfs in die Vereine und Organisationen der Kreisstadt. „Näher am Menschen“ wird in der CSU intensiv gelebt.

 

Franz Stahl ein Garant für eine stabile und solide Politik in Tirschenreuth

Bürgermeister Franz Stahl stellte eindrucksvoll seine Bilanz der letzten Wahlperiode dar und gab einen umfassenden Ausblick in den Masterplan der Christsozialen.

Aufgegliedert in die sieben Bereiche Wirtschaft und Politik, Umwelt und Landwirtschaft, Städtebau und Stadtentwicklung, Kultur und Freizeit, Senioren und Soziales, Erziehung und Bildung, Tourismus und Verkehr konzentriert sich dieser Fahrplan für die Zukunft der Kreisstadt auf 57 Punkte.

Im Bereich „Wirtschaft und Politik“ steht eine weitere solide Finanzkraft der Stadt im Mittelpunkt. So wurden seit 2002 ca. 130 Millionen Euro in die Infrastruktur der Stadt und den Gemeindeteilen investiert. Ca. 4 Millionen Schulden wurden in der Zeit abgebaut. Diese solide Haushaltspolitik wird weiter fortgesetzt. Dabei ist der Wirtschaftsstandort Tirschenreuth ein Schwergewicht in der Region. Wichtig ist der CSU auch die Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppen. Der Jugendrat wird weiter unterstützt und die Gründung eines Seniorenbeirates ist geplant.

Bei „Umwelt und Landwirtschaft“ steht eine weiterhin intensive Einbindung der ländlichen Gemeindeteile auf der Arbeitsagenda. Wobei sowohl die Prüfung von regenerativen Energien durch einen Energieberater als auch die größtmögliche Einflussnahme bei den Planungen des „Süd-Ost-Links“ vorgesehen sind. Auch die Verbesserung der Breitbandversorgung wird weiter forciert.

Um die Stadtentwicklung auf dem jetzigen hohen Niveau zu halten, ist die Fortführung des Integrierten Stadtumbaukonzeptes für die kommenden Jahre geplant. Die finanzielle Unterstützung von privaten Sanierungsmaßnahmen und das Aufstellen von Bebauungsplänen gehört für eine zukunftsorientierte Stadtplanung ebenso mit dazu. Die Projekte „Zukunft StadtGrün“ und „Rathaus II“, welche von Bürgermeister Stahl aufgegriffen wurden, stehen in der Umsetzungsphase.

Im Bereich des neuen OTH-Gebäudes wird in den kommenden Jahren ein Stadtteil ein vollkommen neues Gesicht bekommen: die Fronfeste, eine Indoor-Kletterhalle, eine Ganztagsbetreuungseinrichtung für Senioren und die Umgestaltung des Luitpold-Theaters sind dabei herausragende Projekte, die bereits angepackt wurden.

Im Zusammenhang mit dem Standort der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Hochschule Landshut in der Fronfeste betonte Stahl: „Wer hätte vor 20 Jahren daran gedacht, dass jetzt in Tirschenreuth studiert werden kann. Jetzt ist dies möglich!“.

Auch stehen weiter die Sanierung der Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule oder die Schaffung räumlicher Erweiterungsmöglichkeiten für die Grundschule auf dem Plan. Für „Tourismus und Verkehr" stehe auch der weitere Ausbau des innerstädtischen Personennahverkehrs, so der Erste Bürgermeister.

Das Aufgabenfeld „Senioren und Soziales“ ist geprägt mit der weiteren Unterstützung von „Leben plus“. Wobei die Schaffung eines Familienbegegnungsortes schon in Vorbereitung sind.

Zahlreiche Projekte, die die Handschrift der CSU tragen und jetzt schon zu erleben sind, haben in der Stadt ein neues Lebensgefühl entstehen lassen. Um die Herausforderungen für die Zukunft zu bestehen, bedarf es einer soliden und stabilen Kommunalpolitik. Mit dem Resümee „meine Politik ist sichtbar und spürbar“ wurden die Ausführungen von Bürgermeister Franz Stahl mit großem Applaus quittiert.

 

Danach stellte der zweite Bürgermeister Peter Gold zusammen mit dem Ortsvorsitzenden Huberth Rosner die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten der Stadtratsliste in Interviewform dar. Dabei wurde vor allem auf persönliche Hobbys, Vorbilder und politische Ziele eingegangen.

 

Roland Grillmeier von Entwicklung der Kreisstadt begeistert

Landratskandidat Roland Grillmeier ging in seinem Grußwort auf die hervorragende Stadtentwicklung ein und betonte, dass er trotz seines vollen Terminkalenders gerne nach Tirschenreuth gekommen sei.

Er stellte seine Ziele eindrucksvoll dar. Dabei möchte Roland Grillmeier den Landkreis weiterentwickeln und vor allem jungen Menschen ermöglichen sich in der Heimat anzusiedeln.

Er stehe für eine Politik des Miteinanders und empfahl sich als zukünftiger Landrat zum Anfassen.

 

Ministerpräsident Franz-Josef Strauß auf Stippvisite in Tirschenreuth

Zur Auflockerung gab es, sehr zur Freude der Besucher, den „Bericht aus Bonn“. Kabarett wie beim Nockherberg mit Martin Rother alias Franz Josef Strauß und Peter Gold in der Rolle von Friedrich Nowottny begeisterte die Besucher.

Franz Josef Strauß nahm dabei Stellung zu den Ereignissen der siebziger- und achtziger Jahre, den Machtkämpfen mit einer damals noch starken SPD mit seinem Widersacher Herbert Wehner, aber auch zur aktuellen Tagespolitik. Dabei bemerkte er, dass sich die Kreisstadt seit seinem letzten Besuch 1985 unter dem Bürgermeister Franz Stahl hervorragend entwickelt hat und er diesen in seiner Zeit als Bayerischer Ministerpräsident in sein Kabinett berufen hätte. Strauß so wörtlich „Der Bürgermeister könnte auch Franz-Josef Stahl heißen“.

Im Anschluss daran überreichte man dem „Bayer im Himmel“ mehrere Fässer Zoigl und Schinken, die er laut eigener Aussage dringend nötig hätte.

Danach nutzten die Gäste die Möglichkeit zum zwanglosen Gespräch und ließen den Abend ausklingen.